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Woran man Amateure erkennt
von Sven Lennartz
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Engagierte Mittelständler werden gern selbst aktiv. Zahlreiche Websites belegen deren Sachverstand und Liebe zum Detail. Aber gute Absichten und die Notwendigkeit, Geld zu sparen, verkehren sich ins Gegenteil, wenn ein Webauftritt als amateuerhaft wahrgenommen wird. Eine sichere Methode, um Kunden zu verlieren, anstatt neue zu gewinnen.
Achten Sie auf diese Indikatoren:
1. Fehlende Kontaktadressen signalisieren: „Wir wollen unter uns bleiben. Schauen darfst du, aber erteile uns bitte keinen Auftrag.“
2. Ängstliche Lieferbedingungen sagen: „Wir wollen nur Geld,
Leistung und Risiko mögen wir nicht.“
3. Shockwave Animationen und 17"-Monitore als Voraussetzung bedeuten:
„Wir sind ein Hitec-Unternehmen und verkaufen nur an Hitec-Kunden.
Alle anderen interessieren uns nicht.“
4. Fehlerhafte Seiten geben zu verstehen: „Auch wenn wir etwas
anderes behaupten, unsere Produkte taugen nichts.“
5. Fehlende Elemente signalisieren: „Unsere Produkte liefern wir
auch nicht komplett. Irgend etwas fehlt immer.“
6. Ungültige Links, DM-Preise, veraltete Informationen zeigen:
„Wir verkaufen auch mal einen Ladenhüter. Mühe sollen sich doch
die anderen geben.“
7. Wer eine ganze Seite auf die Mittelachse schraubt, pfeift auf Layout und Typographie.
„Wir behandeln unsere Webseiten so lieblos, weil wir das auch
mit unseren Kunden so machen.“
8. Ausgefranste Grafiken, schlechte Scans, verwaschene Logos, Überschriften, die ohne Anti-Aliasing erstellt wurden, lassen eine Web-Site ungepflegt erscheinen. Passendes Argument:
„Unser Personal wäscht sich ja auch nicht.“
9. Sichtbare Tabellengitter, da wo man sie nicht braucht, vermitteln Botschaften wie diese:
„Unser Design ist genauso begrenzt wie unser Verstand.“ |
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